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Projekt BAIMplus

Mehr Mobilität für alle durch Informationen für alle

Motivation

Das Ziel eines barrierefreien öffentlichen Verkehrs erfordert nicht nur den barrierefreien Zugang und die Nutzung von Verkehrsmitteln, Haltestellen, Bahnhöfen, Informationsterminals, Fahrkartenautomaten und Dienstleistungen etc., sondern auch zugängliche Informationen über die Bestimmungen von barrierefreien Verkehrsanbieter_innen (sofern nicht alle Einrichtungen barrierefrei sind).

Projektbeschreibung

Ziel des Projekts ist es, die aktive und unabhängige Partizipation von Menschen mit eingeschränkter Mobilität am öffentlichen Verkehr durch die Entwicklung eines Informationssystems zu unterstützen oder zu ermöglichen, das Nutzer_innen detaillierte Informationen über die Zugänglichkeit öffentlicher Verkehrsmittel, einschließlich Fahrzeuge, Gebäude, verfügbare technische Einrichtungen, Informationsgeräte und besondere Hilfsmittel für Menschen mit Behinderungen, zur Verfügung stellt.

Die BAIM-Informationsdienste unterstützen die Nutzer_innen bei der Planung einer Heimreise (über eine internetbasierte Informationsplattform oder ein telefonisches Sprachinformationssystem), z.B. durch die Suche nach barrierefreien Verkehrsketten von einem beliebigen Ausgangspunkt zu einem beliebigen Reiseziel - je nach persönlichem Anforderungsprofil des/der Nutzers_in - sowie während der Reise (über einen Internet/WAP-Dienst oder einen SMS-Dienst), z.B. durch die "Echtzeit"-Information über unvorhergesehene Hindernisse, z.B. einen Aufzug, der an einem Bahnhof außer Betrieb ist, an dem der/die Reisende umsteigen möchte.

Die innovativen Dienstleistungen werden in den Regionen Frankfurt RheinMain (Rhein-Main-Verkehrsverbund) und Berlin-Brandenburg (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg) implementiert und evaluiert. Am Ende des Projekts werden die Erkenntnisse und Erfahrungen so aufbereitet, dass sie auf andere Verkehrsverbünde übertragen werden können.

Projektschwerpunkte

  • Analyse der Benutzungsanforderungen
  • Unterstützung der technischen Entwicklung
  • Nutzer_innen-Tests und Auswertung
  • Verbreitung der Projektergebnisse

Projektpartner_innen

Das Konsortium wird aktiv unterstützt durch

  • den Arbeitskreis "Barrierefreies Reisen" des RMV,
  • die Nutzer_innen-Organisationen der mobilitätseingeschränkten Menschen in Brandenburg des VBB,
  • Personen mit eingeschränkter Mobilität,
  • Vereinigungen von Menschen mit Beeinträchtigungen und älteren Menschen.

Finanzierung

durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Dauer

7/2008 - 12/2010

Kontakt

  • Dr.-Ing. Helmut Heck (head of FTB development centre)
    E-mail:
  • Dipl.-Psych. Rainer Wallbruch


Nebeninhalt

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