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Easy Reading (H2020)

Projektbeschreibung

Ziel des Projekts ist es, ein technisches Framework zu entwickeln, mit dem digitale Inhalte einfacher zugänglich werden. Eine technische Infrastruktur soll es insbesondere Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen ermöglichen, mit automatisierten und individuell angepassten Diensten digitalen Informations- und Dienstleistungsangebote einfacher nutzen zu können.

Framework

Das "Easy Reading"-Framework ist als cloud-basierte, quelloffene und frei verfügbare Support-Infrastruktur konzipiert und unterstützt moderne und zukunftsfähige Forschung und Entwicklung. Nutzer_innen können über individuelle Profile entsprechend den eigenen Bedürfnissen und Fähigkeiten auf verschiedene digitale Werkzeuge zugreifen, die ihnen den Zugang und die Nutzung von unterschiedlichen digitalen Dokumenten in Echtzeit erleichtern. Dies könnten zum Beispiel sein:

  • Annotationen, z. B. Bilder, Videos oder Symbole, die das Verständnis erleichtern,
  • Anpassungen des Layouts und der Struktur,
  • Übersetzungen in einfache oder Leichte Sprache oder Symbolsprachsysteme.

Die automatisierten Dienste können mit Hilfe von modernen Human Computer Interface (HCI)-Techniken umgesetzt werden, wie Pop-ups, Text-To-Speech, Captions durch Mouse-Over oder Eye-Tracking. Dieses Vorgehen fördert den unabhängigen Zugang zu digitalen Informationen insbesondere für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, die bisher häufig von der digitalen Teilhabe ausgeschlossen sind. Die Dienstleistungen lassen sich durch die Nutzung eines persönlichen Profils an die aktuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Nutzer_innen, u.a. durch ein sensorgestütztes Tracking, anpassen.

Das Framework soll die Basis für eine nachhaltige Entwicklung von Dienstleistungen zur individuellen Verbesserung der kognitiven Zugänglichkeit von digitalen Informationen bieten. In diesem Sinne fördert es die europäischen Ideale von Integration und Inklusion und bietet die Basis für die Entwicklung von Softwareprodukten und Dienstleistungen für Unternehmen (Profit und Non-for-Profit) in einem neuen internationalen und forschungsgetriebenen Wachstumsmarkt.

Partizipative Aktionsforschung

Damit die Bedürfnisse der Nutzer_innen in die Entwicklung einfließen, sind im interdisziplinären Forschungsteam auch Nutzer_innen vertreten. Projektpartner für diesen Teil des Projekts sind das Kompetenznetzwerk Informationstechnologie zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen (KI-I, Österreich), die gGmbH In der Gemeinde Leben Düsseldorf (IGL gGmbH, Deutschland). Im Rahmen des Projektes sollen Methoden der partizipativen Aktionsforschung (IPAR) für die Softwareentwicklung erforscht und weiterentwickelt werden.

Projektpartner_innen

  • Johannes Kepler Universität Linz
  • W3C
  • Funka Nu
  • Texthelp Ltd
  • DART
  • Athena Ltd.
  • Technische Universität Dortmund
  • PIKSL, Düsseldorf
  • KI-I

Dauer

01/2018 - 07/2020

Finanzierung

EU (H2020)

Kontakt

  • Prof. Dr. Christian Bühler
  • Dr. Susanne Dirks
  • Dr. Tobias Bernasconi
  • Cordula Edler M. A.

Kontakt: susanne.dirks@tu-dortmund.de

Webseite

www.easyreading.eu



Nebeninhalt

Kontakt

Profilbild Susanne Dirks

Dr. Susanne Dirks 

Rehabilitationstechnologie 

Fakultät Rehabilitationswissenschaften 

TU Dortmund 

Emil-Figge-Str. 50 

44227 Dortmund 

+49 231 755 7161

susanne.dirks@tu-dortmund.de