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inArbeit4.0

Inklusive Arbeitsumgebungen für ältere, potenziell behinderte Mitarbeiter_innen und für Mitarbeiter_innen mit Behinderungen

Motivation

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Heutzutage basiert die Arbeit hauptsächlich auf der Verarbeitung von Informationen und Wissen. Vieles wird durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) unterstützt. Menschen mit schweren Behinderungen werden oft von der Teilnahme am Arbeitsleben ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für ältere Menschen mit schweren Behinderungen und für ältere Menschen, die im Laufe ihres Lebens eine Behinderung erworben haben. Gleichzeitig wird sich der Fachkräftemangel durch den demografischen Wandel erhöhen.
Eine Chance, dieser Entwicklung entgegenzuwirken, ist die (in Deutschland bereits umgesetzte) Erhöhung des Rentenalters und die Beschäftigung älterer Menschen. Aus diesem Grund muss Arbeit so organisiert und gestaltet sein, dass sie von allen Mitarbeiter_innen, d.h. auch von Personen durchgeführt werden können, die behindert sind oder denen Behinderung, z.B. durch Alterung, droht. Es ist notwendig, die tatsächlichen Arbeitsbedingungen in den Unternehmen zu betrachten, um angemessene Maßnahmen für präventive, organisatorische und technische Maßnahmen zu ergreifen.

Projektbeschreibung

Die Beschäftigungssituation wird exemplarisch untersucht, wobei der Schwerpunkt auf dem Einsatz behindertengerechter Technologien am Arbeitsplatz sowie auf der Situation älterer Arbeitnehmer_innen mit Behinderungen liegt. Auf der Grundlage der Ergebnisse werden Maßnahmen entwickelt, welche eine fortlaufende Teilnahme am Arbeitsleben sicherstellen sollen. Diese Maßnahmen werden in der Region in enger Zusammenarbeit mit den Projektpartner_innen exemplarisch umgesetzt und bewertet.

Dauer

6/2015 - 5/2018

Finanzierung

Kofinanziert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln des Ausgleichsfonds aus der Fördervereinbarung 01KM151102.

Kontakt

  • Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christian Bühler 
  • Dr. Helmut Heck
  • Dr. Birgit Scheer
  • Dipl.-Psych. Rainer Wallbruch